Schulen und Kindertagesstätten
Dies gilt aktuell bis zum 14. Februar 2021

Auszug aus der Medieninformation des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport vom 26. Januar 2021

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner und Thüringens Bildungsminister Helmut Holter haben am Montag, 25. Januar 2021, die Änderung der Dritten Thüringer SARS-CoV-2-Sondereindämmungsmaßnahmenverordnung unterzeichnet. Sie ist am 26. Januar 2021 in Kraft getreten und gilt zunächst bis zum 14. Februar 2021.

Sie sieht für Kindergärten und Schulen im Wesentlichen eine Fortschreibung der bisherigen Eindämmungsmaßnahmen vor, mit wenigen Änderungen.

Weiterhin gilt:

  • Schulen und Kindergärten sind geschlossen.
  • Es findet häusliches Lernen statt. Ausnahmen bestehen weiterhin für eingeschränkten Präsenzunterricht für Schulabgängerklassen sowie für unaufschiebbare Leistungsnachweise in den weiteren Abschlussklassen
  • Notbetreuung entsprechend des Kabinettsbeschlusses vom 5. Januar 2021 wird angeboten.

Neue Regelungen:

  • Ausnahmen auch für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf; diese können ebenfalls zu eingeschränktem Präsenzunterricht in die Schulen gerufen werden. Die Entscheidung über Personenkreis und Umfang des Präsenzunterrichts treffen die Schulen. Besonderer Unterstützungsbedarf ist insbesondere für Schülerinnen und Schüler anzunehmen, die:
    • in besonders hohem Maße auf den persönlichen Kontakt zur Lehrkraft angewiesen sind,
    • aufgrund ihrer häuslichen Situation oder der technischen Ausstattung beim Lernen zu Hause in den vergangenen Wochen weder digital noch analog oder nur sehr schwer erreicht werden konnten,
    • in den vergangenen Wochen und Monaten ihre schulischen Aufgaben nicht oder nur mit erheblicher Betreuung durch die Schule erledigen konnten,
    • von Schuldistanz bedroht sind,
    • Hilfestellungen aufgrund von Sprachförderbedarf benötigen.Dabei sollen Schülerinnen und Schüler der Schuleingangsphase, die der Förderung und Unterstützung beim Lese- und Schriftspracherwerb bedürfen, besonders berücksichtigt werden.
  • Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 sowie für alle Lehrkräfte auch im Unterricht und in der schulischen Notbetreuung.
  • Klarstellung der bisherigen Regelung zur Notbetreuung für Kinder mit pädagogischem Förderbedarf (Kindergärten; entspr. § 8 ThürKigaG) bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf (Schulen)

 

Hinweise zur Notbetreuung entsprechend des Kabinettsbeschlusses vom 5. Januar 2021

Bis zum Wiedereinstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb wird in den Kindertagesbetreuungseinrichtungen und Schulen bis zur Klassenstufe  6 eine Betreuung für alle Kinder angeboten, deren Personensorgeberechtigte

1. aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe, die eine Erledigung dieser Tätigkeit im HomeOffice unmöglich machen, an einer Betreuung des Kindes gehindert sind und

2. zum zwingend für den Betrieb benötigten Personal

  • in der Pandemieabwehr bzw. -bewältigung
  • in Bereichen von erheblichen öffentlichen Interesse (insbesondere Gesundheitsversorgung und Pflege, Bildung und Erziehung, Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bzw. der öffentlichen Verwaltung, Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur und Versorgungssicherheit, Informationstechnik und Telekommunikation, Medien, Transport und Verkehr, Banken und Finanzwesen, Ernährung und Waren des täglichen Bedarfs) gehören.

Als Nachweis genügt eine Bescheinigung seitens des Arbeitgebers. (Antrag auf Notbetreuung)

Die Notbetreuung steht darüber hinaus offen, wenn diese zur Vermeidung einer Kindeswohlgefährdung erforderlich ist oder die Personensorgeberechtigten glaubhaft darlegen, dass ihnen bei einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit die Kündigung oder unzumutbarer Verdienstausfall droht. Der oder die Personensorgeberechtigte soll glaubhaft darlegen, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können.

 

Elternbrief