SMARTCity Projekt

Gera ist seit Juli 2019 SMARTCity-Modellstadt und wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen für eine digitale Modernisierung mit rund 7,5 Millionen Euro gefördert. Über 100 Kommunen aus ganz Deutschland hatten sich beworben und Gera hat, neben zwölf weiteren Projekten, den Zuschlag erhalten. Die Laufzeit des Modellprojektes läuft über sieben Jahre. Grundlegendes Ziel ist es, Gera unter der Nutzung moderner Technologien nachhaltig lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten.

Wo steht die SMARTCity Gera gerade?


 

Mit hoher Bürgerbeteiligung – repräsentiert durch Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themengebieten (u. a. AG Energie & Umwelt, AG Bildung und Kultur und AG Städtebau, Stadtentwicklung und Verkehr) – wurde die Strategie für die mit fünf Jahren geplante Umsetzungsphase erarbeitet und mit Stadtratsbeschluss vom 14. Dezember 2021 nun auch fixiert.

Als Zielstellungen wurden u. a. die Verzahnung von zukunftsweisender Wissenschaft und innovativer Wirtschaft, vielfältige Bildungs- und Kulturangebote für alle Lebensphasen sowie die Etablierung neuer Formen der Mobilität und damit Ressourceneffizienz definiert. In diesem Zusammenhang steht auch die Nutzung „smarter“ Technologien als Basis effizienter Steuerung von Planungsmaßnahmen im Fokus. Genannt sei hier beispielsweise Hochwasserprävention und –schutz oder auch Verkehrsflussplanung durch Sensorik. Auch soll durch gezielte Maßnahmen der Grundstein gelegt werden für das „digitale Rathaus“ und damit für barrierefreien Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen.

Weiterhin wurden bereits seit Ende Februar 2021 vierzehn sogenannte Pilotprojekte umgesetzt, von denen einige bereits jetzt unmittelbaren Nutzen generieren, andere als Basis zur Weiterentwicklung im Rahmen der Umsetzungsprojekte dienen und eine dritte Gruppe Studien und Tests möglicher Handlungsansätze für weiterführende Projekte sowie deren Auswertung umfasst.